Publikationen

 

In seiner Forschungsarbeit „Der Aufbau der Firma Henschel & Sohn 1945- ​1949“ dokumentiert unser Vereinsmitglied Reimund Rüttger folgende ​Komplexe:

-Wie stark waren die Fabrikanlagen tatsächlich zerstört?

-Welche Rolle spielte die amerikanische Besatzungsbehörde beim ​Wiederaufbau im Hinblick auf die zu bewältigenden Transportaufgaben auf ​Schiene und Straße?

-Welche personellen Kontinuitäten bestanden innerhalb der ​Geschäftsleitung im Zusammenhang mit der Entnazifizierung durch die ​Spruchkammern?

-Welche Produkte wurden unter den eingeschränkten Bedingungen der ​unmittelbaren Nachkriegszeit (Preiskontrollen, Zuteilung von Rohstoffen, ​Beschränkung auf Besatzungszonen) hergestellt.

- Welche Auswirkungen hatte die allgemeine Mangelsituation auf die ​Beschäftigten (unzureichende Ernährung, Kohlenmangel, fehlender ​Wohnraum) auf die schwere Aufbauarbeit?


Für diese Arbeit wertete er das Familien- und Firmenarchiv des ​Henschelmuseums, die Bestände des Bundesarchivs in Koblenz, des ​Hessischen Landesarchivs in Wiesbaden und des Stadtarchivs in Kassel zu ​diesem Komplex aus.


Es gelang ihm eine sehr differenzierte Darstellung dieses Abschnitts der ​Firmengeschichte von Henschel & Sohn.


An Interessierte stellte er auf Nachfrage unter  reimund[dot]ruettger[at]gmx[dot]de diese ​Arbeit als PDF- Datei zur Verfügung.