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Henschel-Museum + Sammlung e.V.

Öffnungszeiten für Einzelbesucher: Jeden ersten Samstag und Sonntag im Monat von

14 bis 17 Uhr

Führungen für Gruppen von 8 bis 34 Personen können individuell vereinbart werden.

Anmeldungen unter:
0172 5205775 oder
0561 8017250 oder E-Mail:
museum@henschel-museum.net


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Termine 2018


Januar 2018
Januar 2018
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6.1. + 7.1. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

Februar 2018
Februar 2018
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3.2. + 4.2. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

März 2018
März 2018
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3.3. + 4.3. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

April 2018
April 2018
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7.4. + 8.4. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

Mai 2018
Mai 2018
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5.5. + 6.5. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr
13.5. Internationaler Museumstag  11 bis 17 Uhr
Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher
  Täglich öffnen Museen ihre Türen für die Besucher. Diese kommen allein, mit der Familie, mit Freunden oder in Gruppen. Sie werden begrüßt, geführt, informiert, unterhalten. Sie können schauen, staunen, zuhören, mitmachen und lernen. Anlass für einen Museumsbesuch sind die Sammlungen. Sie erschließen sich jedoch nicht von selbst, Vermittlung ist notwendig. Diese nimmt einen zentralen Platz innerhalb der Museumsarbeit ein und will auch neue Besucher ansprechen, die bislang noch nicht zum Stammpublikum zählen. Gleichzeitig sind Museen soziale Orte. Sie bieten Raum für Kommunikation und Austausch.
Die Museen präsentieren sich heute vielfältig und kreativ – sowohl im analogen als auch im digitalen Raum. Mit qualitätsvollen Angeboten erproben sie neue Wege. Sie wecken die Neugierde für ihre Sammlungen, ermöglichen spannende Entdeckungen und befördern Kreativität und Wissen. Sie bilden Netzwerke, informieren und faszinieren auch mit Hilfe moderner Medien und eröffnen damit neue Zugänge zu ihren Themen und zu den ausgestellten Objekten.

Juni 2018
Juni 2018
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2.6. + 3.6. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

18.6.  14 Jahre Henschel-Archiv


Juli 2018
Juli 2018
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7.7. + 8.7. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

August 2018
August 2018
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4.8. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

5.8. Blauer Sonntag von 11 bis 17 Uhr
  MIT ALLEN SINNEN – hören
„Das Auge führt den Menschen in die Welt, das Ohr führt die Welt in den Menschen ein.“ Lorenz Oken (1779 - 1851) Der Hörsinn ist einer der ausgeprägtesten und zugleich am wenigsten erforschten Sinne. Dabei ist Hören Grundlage der Kommunikation, des Lernens und des Verstehens. Der Hörsinn ist stets aktiv und lässt sich nicht ausschalten. „Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden“ - dieser Satz von Wilhelm Busch spiegelt die Ambivalenz akustischer Wahrnehmungen: denn ob ein Geräusch als angenehm oder als Lärm empfunden wird, hängt von vielen Faktoren ab. In der Produktion ist Hörschutz, bedingt durch laute Maschinen, meist Pflicht. Dennoch ist es nie einfach nur laut: Maschinen geben einen Rhythmus vor, der den Produktionsablauf vertont – das Gehör merkt sofort, wenn die Geräusche nicht stimmen, die Routine der Produktion aufgrund von Fehlern unterbrochen ist.

MIT ALLEN SINNEN – riechen
Menschen können schätzungsweise 1 Billion verschiedener Mischungen von Riechstoffen unterscheiden. Und so liefert der Geruchssinn permanent Wahrnehmungen, die u. a. auch vor lebensbedrohlichen Situationen warnen – wie etwa vor ausströmendem Gas oder vor einem Brand. Meistens spielen intensive Erfahrungen und Emotionen mit dem Geruch an einem bestimmten Ort bzw. mit dem Geruch assoziierte Ereignisse eine Rolle für das Erinnerungsvermögen: Weihnachten riecht nach Zimt, Sommer nach Sonnencreme, Zugreisen nach Raspelseife und Bremsflüssigkeit. Jedes Produkt, jeder Produktionsvorgang hat seinen eigenen Geruch – sei es der Reifen aus Gummi, das im Extruder hergestellte Kunststoffteil, die Dose Champagner-Sauerkraut, die aus Altpapier hergestellte Pappe. Für Besucher*innen ist es eine besondere Erfahrung, „Gerüche der Industriekultur“ kennen zu lernen.

MIT ALLEN SINNEN – schmecken
Die Geschmackswahrnehmung über die Zunge ist beim Menschen relativ unterentwickelt. Gerade mal vier Grundqualitäten können unterschieden werden: süß, sauer, salzig und bitter, hinzu kommt „umami“ - herzhaft, fleischig. Das subjektive und differenzierte Schmecken entsteht erst im Zusammenspiel mit dem Geruchs- und Tastsinn sowie mit optischen Eindrücken. Welchen Geschmack gibt es in der Industriekultur Nordhessens? Sicher: Hier wird u. a. Sauerkraut, Zucker, Mineralwasser, Bier, Kautabak produziert. Aber auch jede Produktionsstätte hat ihren eigenen Geschmack (gehabt): Sei es das „Buttern Untertage“ in der Steigergrube in Borken, das den Geschmack von Kohle mitbringt oder die überregional bekannte VW-Currywurst.

MIT ALLEN SINNEN – sehen
„Jedes Sehen will gelernt und geübt sein. Man sieht bloß, was man unterscheidet, und man unterscheidet nur, wofür man sich einmal interessierte und was man mit Namen zu nennen weiß.“ Carl Spitteler (1845 - 1924) Der Sehsinn liefert dem menschlichen Gehirn etwa 70 bis 80 Prozent aller Wahrnehmungen. Die meisten Menschen halten die Eindrücke ihrer Augen für objektiv und die visuelle Wahrnehmung für deckungsgleich mit der Realität. Das stimmt allerdings nur mit Einschränkung. Das Sehen kommt nämlich erst durch subjektive Hirnprozesse zustande, bei denen die Wahrnehmungen durch das Auge interpretiert und bewertet werden. Das Sehen nimmt auch in der Produktion – und bei den meisten kulturellen Veranstaltungen - eine zentrale Rolle ein: vom Betrachten und Prüfen von Exponaten oder Produktionsmaterialen, über die Beaufsichtigung von Produktionsprozessen bis hin zur Qualitätsabnahme des fertigen Produkts.

MIT ALLEN SINNEN – tasten
Der Tastsinn ist vor allem an den Fingerspitzen ausgeprägt. Tatsächlich senden Millionen von Tastsensoren am ganzen Körper permanent Botschaften ans Gehirn. Bei Dunkelheit, Blindheit oder verbundenen Augen kann der Tastsinn das Sehen ersetzen: Die taktile Wahrnehmung dient dann der räumlichen Orientierung und gibt Aufschluss über die Beschaffenheit von Oberflächen. Der Tastsinn vermittelt auch lebenswichtige Wahrnehmungen wie „schmerzhaft“, „kalt“ und „heiß“. Viele industriell hergestellte Materialien, z.B. Papier und Stoffe, sprechen speziell den Tastsinn an und ermöglichen sinnliche Erlebnisse. Auch bei bestimmten Produktionsprozessen ist der Tastsinn von großer Bedeutung, z. B. bei der Bewertung von Oberflächenstrukturen.

September 2018
September 2018
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1.9. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr
1.9. Kasseler Museumsnacht 17 - 1 Uhr
 
2.9. bleibt das Museum, wegen der Museumsnacht, geschlossen.

Oktober 2018
Oktober 2018
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6.10. + 7.10. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

November 2018
November 2018
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3.11. + 4.11. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr

22.11. Gründungstag des Vereins - 16 Jahre Henschel-Museum + Sammlung e.V.

Dezember 2018
Dezember 2018
M D M D F S S
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1.12. + 2.12. Museum geöffnet von 14 bis 17 Uhr