Google Übersetzer

Henschel-Museum + Sammlung e.V.

CORONA-Öffnungszeiten


Gruppen von Vereinen oder Familien (3 bis 10 Personen) können von Dienstag bis Donnerstag jeweils um 11:00, 12:30 und 14:00 Uhr ohne Führung für jeweils 1,5 Stunden eine Termin vereinbaren.

Anmeldungen unter:
+49 (0)172 5205775 oder
+49 (0)561 801 7250 oder E-Mail:
museum@henschel-museum.net


Das Museum bei facebook
Sie sind Besucher:


Presse-Archiv 2016


HNA vom 20.10.16
https://www.hna.de/kassel/achim-wickmann-starb-81-jaehrig-6865984.html

Gründer des Henschel-Museums ist tot: Achim Wickmann starb im Alter von 81 Jahren

Achim Wickmann (1935 -2016) © Konrad/nh
Achim Wickmann (1935 -2016)
© Konrad/nh

Kassel/Fuldatal. Achim Wickmann ist tot. Der Immobilien-Kaufmann und Gründer des Kasseler Henschel-Museums ist am 8. Oktober im Alter von 81 Jahren gestorben.

Nach einer schweren Erkrankung hatte er sich wieder erholt und war bis zum Schluss geistig rege und aktiv, sagte gegenüber unserer Zeitung sein Sohn Patrick Wickmann, der die Firma Wickmann-Immobilien weiterführen wird: „Noch bis vor 14 Tagen war mein Vater täglich von morgens bis abends in der Firma präsent.“ Er starb während eines Erholungswochenendes außerhalb Kassels.

In die Geschichte der Stadt wird Achim Wickmann als Gründer des Vereins „Henschel-Museum und Sammlung“ eingehen. Für das Vorhaben hatte das Organisationstalent 2002 die Stadt Kassel, den Landkreis, die Firmen Thyssen Krupp und Thyssen Henschel sowie die Familie Henschel mit ins Boot geholt. Zur Familie Henschel hatte er einen besonderen Draht, war er doch lange mit der Nichte des letzten Firmenchefs, Oscar Robert Henschel, verheiratet.

Bis zum Schluss war Wickmann im Vorstand des 120 Mitglieder zählenden Vereins aktiv, zuletzt als Schatzmeister. Im Jahr 2005 war Wickmann zudem Wegbereiter und Mitgründer des Technikmuseums in direkter Nachbarschaft des Henschel-Museums. „Achim Wickmann war eine treibende Kraft im Henschel-Museum und nimmer müde darin, Sponsoren und Unterstützer zu finden“, sagt Museumsleiter Helmut Weich über seinen Vereinsfreund. Insbesondere Wickmanns gute Verbindungen zur Familie Henschel seien dabei hilfreich gewesen.

Als Immobilien-Manager hatte der gelernte Telefontechniker, der zuletzt in Fuldatal gelebt hatte, eine Zeit lang das Frankfurter Airport-Center verwaltet. In Kassel war er 40 Jahre lang Verwalter des Henschelhauses am Königsplatz und gehörte im Rahmen der Initiative Pro Henschelhaus zu den Protestführern gegen dessen Abriss.

Seilbahn-Pläne

Mit Leidenschaft und konkreten Plänen verfolgte er über Jahre die Idee, im Bergpark eine Seilbahn zum Herkules zu bauen. Ein weiteres Engagement des Hundefreunds Wickmann war der Einsatz für seine Organisation „Tiere in Not“.

Die Beisetzung Achim Wickmanns auf dem Friedhof Harleshausen, wo auch seine Eltern beerdigt liegen, hat im engsten Familienkreis stattgefunden.


HNA vom 26.08.16
https://www.hna.de/kassel/nord-holland-ort304156/zwei-seiten-henschel-ueber-daecher-universitaet-6695508.html

Historische Führung in den oberen Etagen des Campus

Die zwei Seiten von Henschel - über den Dächern der Universität

Geschichtsstunde mit Ausblick: Lennart König ist Mitarbeiter der Volkshochschule und gestaltet mit der Führung an der Universität zum ersten Mal einen Programmpunkt für den Blauen Sonntag. Foto: Dessauer
Geschichtsstunde mit Ausblick: Lennart König ist Mitarbeiter der Volkshochschule und gestaltet mit der Führung an der Universität zum ersten Mal einen Programmpunkt für den Blauen Sonntag. Foto: Dessauer

Kassel. Der Blaue Sonntag, die Tage der Industriekultur in Nordhessen, startete am Freitag mit einer historischen Führung in den oberen Etagen des Campus.

Heute lernen hier Studenten für ihre Prüfungen. Doch vor 80 Jahren war die Zentralbibliothek der Universität auf dem Campus in der Norstadt Montagehalle einer der größten Rüstungsbetriebe der Stadt.

Der Holländische Platz vor der Zerstörung im Krieg: Damals rollten hier die Henschel-Lokomotiven zum Bahnhof. Foto:  Archiv/nh
Der Holländische Platz vor der Zerstörung im Krieg: Damals rollten hier die Henschel-Lokomotiven zum Bahnhof. Foto:  Archiv/nh

Im zweiten Weltkrieg fertigte die Firma Henschel unter anderem den Tiger-Panzer und jede Menge andere Waffen. Dies sei die dunkle Seite der Henschel-Geschichte, erzählt Lennart König während der Führung über den Dächern der Universität. Der 67-jährige Mitarbeiter der Volkshochschule gab während des zweistündigen Rundgangs Einblicke in die Historie des Henschel-Geländes.

Die Führung ist Teil des Blauen Sonntags, den Tagen der Industriekultur in Nordhessen, die noch bis einschließlich Sonntag andauern (siehe Programm rechts). König, der in den Siebzigern zwei Jahre als Facharbeiter im Großmotorenbau bei Henschel tätig war und 30 Jahre an der Uni gearbeitet hat, beleuchtet auch die zivilen Seiten der Firmengeschichte.

In der Blütezeit des Lokomotivbaus, Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, war Henschel europaweit einer der größten Hersteller von Loks, Waggons und anderen Fahrzeugen und damit Arbeitgeber für rund 15.000 Beschäftigte.

Hier bogen damals die Lokomotiven auf das Industriegelände ein: Der Holländische Platz mit Zugang zum Campus. Foto: Dessauer
Hier bogen damals die Lokomotiven auf das Industriegelände ein: Der Holländische Platz mit Zugang zum Campus. Foto: Dessauer

Im Laufe der Zeit hat sich das Industriegelände in einen Standort für Wissenschaft und Forschung gewandelt und nehme heute einen ähnlichen Stellenwert als Arbeitgeber ein wie damals Henschel, erklärt König den 20 Teilnehmern der ausgebuchten Führung. Vom Verwaltungstrakt der Uni, in dem früher die Firmenleitung von Henschel saß, ging es über das neue Gebäude der Ingenieurswissenschaften zum Sophie-Henschel-Haus sowie ins Campus Center, wo die Führung endete.

Trotz zahlreicher Neubauten ist das Bild des Campus immer noch von den Industriegebäuden der Henschel-Ära geprägt. Wie König erklärt, blieben diese bei der Bombadierung 1943 größtenteils unbeschädigt, wohingegen überwiegend die umliegenden Wohngebiete in der Nordstadt zerstört wurden.


HNA vom 26.08.16
https://www.hna.de/kassel/suedstadt-ort92873/einsatz-weinberg-verein-will-altes-gewaechshaus-sichern-6692279.html

Fest zum Ende der Ausstellung Licht(e)wege

Einsatz für den Weinberg - Verein will altes Gewächshaus sichern

Herrlicher Blick von den Weinbergterrassen: im Vordergrund sind die Reste des früheren Gewächshauses zu sehen. Das Dach soll jetzt gesichert werden. © Fotos:  Koch

Herrlicher Blick von den Weinbergterrassen: im Vordergrund sind die Reste des früheren Gewächshauses zu sehen. Das Dach soll jetzt gesichert werden.
© Fotos:  Koch

Südstadt. Was vor zehn Jahren am Weinberg begann, ist noch lange nicht zu Ende. Damals war das Areal noch eine Wildnis mit verfallenen Mauern. Heute kann man sich wieder vorstellen, dass dieses steile Gelände einmal der Vorgarten für Kassels bekannteste Industriellenfamilie, die Henschels, war. Dazu hat unter anderem der Verein „Historischer Weinberg“ beigetragen.

„Wir wollen, dass das Gelände von den Menschen genutzt werden kann“, sagt die Vorsitzende Regula Ohlmeier. Sie freut sich über eine Spende der Kasseler Sparkasse in Höhe von 4000 Euro. Mit dem Geld unterstützt der Verein die Ausstellung Licht(e)wege, die wegen des großen Publikumsinteresses bis zum Sonntag, 28. August, verlängert wurde.

Feier am Samstag

Bereits am Samstag, 27. August, findet nach acht Jahren Pause wieder ein Weinbergfest zum Abschluss der Ausstellung statt. Veranstalter ist die AG Südstadt. Von 15 bis 21 Uhr soll gefeiert werden, mit Einbruch der Dunkelheit kann man sich dann die Lichtkunst der Ausstellung ansehen.

Spende für die Ausstellung: Gartenarchitekt Herwig Thol (von links), die Vereinsvorsitzende Regula Ohlmeier, Markus Hutter (Licht(e)wege) und Ralf Beinhauer (Kasseler Sparkasse).
Spende für die Ausstellung: Gartenarchitekt Herwig Thol (von links), die Vereinsvorsitzende Regula Ohlmeier, Markus Hutter (Licht(e)wege) und Ralf Beinhauer (Kasseler Sparkasse).

Für die weitere Sanierung und Entwicklung des Geländes laufen bereits Arbeiten. In Zusammenarbeit mit der kommunalen Arbeitsförderung ist die Stadt dabei, einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Unterstützung für den Weinberg gibt es von vielen Seiten. Zur documenta 13 im Jahr 2012 wurden die Terrassen als Ausstellungsflächen genutzt. So rückte der Weinberg erstmals seit Jahrzehnten in den Fokus eines größeren Publikums.

Jetzt steht das nächste schwierige Projekt an. Gemeinsam mit der Stadt will der Verein dafür sorgen, dass das Dach des ehemaligen Gewächshauses gesichert wird. Was später mit dem Gebäude geschieht, ist noch offen. Eine Rekonstruktion wäre zumindest theoretisch möglich. Das 1870 begonnene und 1920 fertiggestellte Gebäude war Kassels erster Stahbetonbau. Der sieht heute kahl und wenig attraktiv aus. Das war einmal anders.

Museum als Ziel

„Früher war das Gewächshaus mit einer heimischen Muschelkalkfassade verkleidet“, sagt Regula Ohlmeier. Die ehemalige Leiterin des Umwelt- und Gartenamtes formuliert als langfristiges Ziel ein Museum für Gartenkultur in dem ehemaligen Gewächshaus. In anderen Städten - zum Beispiel in Düsseldorf - gebe es solche Museen schon. Kassel habe da jede Menge zu bieten. Vom Bergpark über die Karlsaue bis zum Botanischen Garten und dem Aschrottpark habe sich hier Gartenkultur über Jahrhunderte entwickelt.


HNA vom 2.07.16
https://www.hna.de/kassel/rothenditmold-ort131614/museum-bietet-rundgang-geschichte-henschel-6536839.html

Museum zeigt Details

Wo Henschel lebendig bleibt - Rundgang zur Geschichte von Familie und Firma

Aus der Ausstellung: Links ist die Henschelvilla zu sehen, in der Sophie Henschel wohnte, rechts das große Haus Henschel ihres Sohnes Carl. Beide Häuser existieren nicht mehr. Erhalten blieben die Bögen unten. © Breker / nhAus der Ausstellung: Links ist die Henschelvilla zu sehen, in der Sophie Henschel wohnte, rechts das große Haus Henschel ihres Sohnes Carl. Beide Häuser existieren nicht mehr. Erhalten blieben die Bögen unten.
© Breker / nh

Kassel. Das Haus Henschel auf dem Weinberg war legendär, der Abriss der riesigen Villa mit ihrer luxuriösen Ausstattung im Jahr 1932 ein Politikum.

Im Henschel-Museum, das ehrenamtlich betrieben wird, kann man auch zu diesem Thema interessante Details erfahren.

„Wir haben gerade einen Fensterflügel, der beim Abriss gerettet wurde, bekommen“, sagt Helmut Weich, der das Museum leitet. Der große Holzrahmen mit einem Löwenkopf auf dem massiven Griff ist eine Spende von Privatleuten. Jetzt ergänzt er die umfangreichste Ausstellung, die es zur Henschel-Dynastie und dem ehemals größten Lokbauer Europas gibt.

Detail vom Haus Henschel: Ein Fenstergriff mit Löwenkopf. © Siemon
Detail vom Haus Henschel: Ein Fenstergriff mit Löwenkopf.
© Siemon

Die ermöglicht nach einer Erweiterung erstmals einen kompletten Rundgang mit zahlreichen Stationen aus der Firmen- und Familiengeschichte. „Wir sind sehr froh, dass wir das mit unseren bescheidenen Mitteln realisieren konnten“, sagt Helmut Weich.

Der spannende Rundgang beginnt im Jahr 1777, als der 18-jährige Stückgießergeselle Georg Christian Carl Henschel nach Kassel kam. „Er hat die Tochter seines Meisters geheiratet und sich 1810 selbstständig gemacht“, sagt Weich. Der Rundgang im Museum orientiert sich an den sechs Generationen der Familie und der technischen Entwicklung. Der Fundus ist enorm. Im Jahr 2004 übergab Bombardier als Henschel-Nachfolger im Lokomotivbau dem Museum das Henschel-Firmenarchiv, auch das Familienarchiv ist in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude am Standort Rothenditmold untergebracht.

Jede Menge Lokmodelle: Helmut Weich beim Ausstellungsrundgang. © Siemon
Jede Menge Lokmodelle: Helmut Weich beim Ausstellungsrundgang.
© Siemon

Modelle ab dem Drache

Für Lokomotivfans dürften zwei Räume besonders interessant sein, die die Entwicklung vom Drache aus dem Jahr 1848 bis zum ICE und der Entwicklung des Transrapid dokumentieren. Hier stehen jede Menge Modelle und das Original eines bei Henschel produzierten Drehgestells. Dessen Technik trägt bis heute dazu bei, dass Züge nicht nur starre Achsen haben, sondern leichter um Kurven fahren können.

Komplettiert wurde der Rundgang durch einen Raum, in dem Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit von den Henschel-Nachfolgefirmen gezeigt werden.

Ganz zum Schluss geht es noch mal zurück zum Weinberg. Von den ehemaligen Henschelhäusern ist nur noch das frühere Kutscherhaus übrig. Das wurde für das Museum für Sepulkralkultur ausgebaut. Wenig bekannt ist, dass die großen Bögen oberhalb der Frankfurter Straße auch zu der Gesamtanlage gehörten. Die seien früher Henschelbögen genannt worden, sagt Helmut Weich. Auch daran erinnert das Museum.

Service

Henschelmuseum, Wolfhager Str. 109, heute und morgen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt frei, Spende erbeten. Das Museum ist an jedem ersten Wochenende im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungen möglich, Tel. 0172520577.


HNA vom 13.04.16
https://www.hna.de/kassel/schnellste-lok-welt-henschelflitzer-steht-verkauf-6305170.html

Ex-Manager der Kastelruther Spatzen trennt sich von Sammlerstück

Sie war die schnellste Lok der Welt: Henschelflitzer E03 steht zum Verkauf

Ein Meilenstein der Eisenbahngeschichte: Die Elektrolok 03 - das Foto entstand in Bayern - wurde ab 1965 in Kassel von Henschel und Siemens gebaut. Die Schnellfahrlokomotive gilt als Vorläufer der heutigen ICE-Flotte. Foto: dpaEin Meilenstein der Eisenbahngeschichte: Die Elektrolok 03 - das Foto entstand in Bayern - wurde ab 1965 in Kassel von Henschel und Siemens gebaut. Die Schnellfahrlokomotive gilt als Vorläufer der heutigen ICE-Flotte. Foto: dpa

Kassel. Sie sieht immer noch toll aus, ist beige und rot lackiert, wirkt windschnittig wie eh und je und weckt Erinnerungen.

Ab 1965 war die Henschel-Lokomotive E 03 mindestens so oft in den großen Bahnhöfen zu sehen wie heute der ICE.

Helmut Weich
Helmut Weich

Eines der ältesten Modelle hat Helmut Brossmann, der ehemalige Manager der Volksmusik-Band Kastelruther Spatzen, vor Jahren gekauft. Damals befand sich die Rarität in einem bemitleidenswerten Zustand. Brossmann ließ die Henschel-Lokomotive, die bei Eisenbahnfans Kultstatus genießt, aufwendig restaurieren. Eigentlich sollte sie auf einem Freizeitgelände, dem Spatzenpark in der Oberpfalz, zu sehen sein. Der Park rechnete sich allerdings nicht, die 100 Tonnen schwere Lokomotive steht jetzt zum Verkauf.

Darüber berichtet die Zeitschrift Focus in ihrer Onlineausgabe. Die 20 Meter lange Lokomotive, die in Kassel von Siemens und Henschel gebaut wurde, soll für einen Verhandlungspreis von 199 000 Euro den Besitzer wechseln. Sie wird beim Internet-Auktionshaus Ebay zum Verkauf angeboten.

Wäre das nicht eine einmalige Chance für das Kasseler Henschelmuseum? Auf diese Frage schüttelt Museumsleiter Helmut Weich nur mit dem Kopf. Selbstverständlich wäre es schön, diese Lokomotive ein halbes Jahrhundert nach der Auslieferung an ihrem Produktionsort zu präsentieren. „Das war quasi der Vorläufer für den ICE“, sagt Weich, der 35 Jahre bei Henschel gearbeitet hat. Die Elektrolokomotive habe eine Spitzengeschwindigkeit von 265 Kilometern pro Stunde erreicht. „Das war damals Weltrekord“, sagt Weich.

Bislang unveröffentlichte Aufnahme: Das Foto zeigt die Produktion der Elektrolokomotive 03 im Werk Mittelfeld von Henschel in den späten 1960er-Jahren. Foto: Henschelmuseum / nh
Bislang unveröffentlichte Aufnahme: Das Foto zeigt die Produktion der Elektrolokomotive 03 im Werk Mittelfeld von Henschel in den späten 1960er-Jahren. Foto: Henschelmuseum / nh

Transport zu teuer

Für das Museum sei der Ankauf der Lok aber unrealistisch. Selbst wenn man die Lok geschenkt bekäme, müsse man passen. Allein die Transportkosten würden die Möglichkeiten des ehrenamtlich betriebenen Museums übersteigen. Erst vor wenigen Wochen habe man ein sehr interessantes Sammlerstück aus Südafrika angeboten bekommen. Es handelte sich um eine der letzten erhaltenen Kondenslokomotiven von Henschel. Die wird jetzt verschrottet, weil die Überführung nach Kassel zu teuer geworden wäre.

Der Besuch im Kasseler Henschelmuseum, Wolfhager Straße 109, lohnt sich aber auch ohne weitere große Lokomotiven. Es ist an jedem ersten Wochenende des Monats von 14 bis 17 Uhr geöffnet.