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Henschel-Museum + Sammlung e.V.

CORONA-Öffnungszeiten


Gruppen von Vereinen oder Familien (3 bis 10 Personen) können von Dienstag bis Donnerstag jeweils um 11:00, 12:30 und 14:00 Uhr ohne Führung für jeweils 1,5 Stunden eine Termin vereinbaren.

Anmeldungen unter:
+49 (0)172 5205775 oder
+49 (0)561 801 7250 oder E-Mail:
museum@henschel-museum.net


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Presse-Archiv 2011


HNA vom 12.09.11
HNA Online>Nachrichten>Lokales>Wolfhagen>Wo die Glocke läutet

Aufstieg in den 1488 erbauten Balhorner Kirchturm

Wo die Glocke läutet

Balhorn. Wenn sich in Balhorn die Türen zum Kirchturm öffnen, finden sich regelmäßig zahlreiche Besucher ein. So auch am Sonntag, als Reinhard Reitze und Klaus Otto zu Führungen durch die Balhorner Kirche sowie hinauf zum Kirchturm eingeladen hatten.

Im Glockenturm: Klaus Otto erläutert den Besuchern in der evangelischen Kirche Balhorn die historischen Hintergründe und die Baulichkeiten. Foto: zek
Im Glockenturm: Klaus Otto erläutert den Besuchern in der evangelischen Kirche Balhorn die historischen Hintergründe und die Baulichkeiten. Foto: zek

Mit ihren um 1488 erbauten Kirchturm, der ursprünglich als Wehr- und Schutzturm errichtet worden war, zählt die Balhorner Dorfkirche zu den architektonisch bemerkenswertesten Kirchenbauten im Altkreis Wolfhagen. „Dieser Teil der Kirche diente früher als Festung, in die sich die Menschen in Kriegsfällen zurückzogen“, führte Reinhard Reitze aus.

Als im Jahr 1724 die barocke Turmhaube auf den Schutzturm angebracht wurde, erhielt der Kirchturm seine Funktion als Glockenturm. Noch heute befindet sich hierin die historische Henschel-Glocke aus dem 18. Jahrhundert, die von den interessierten Besuchern ebenfalls besichtigt werden konnte.

Schmuckstück

Der Neubau des heutigen Kirchenschiffes als klassizistischer Saalbau wurde 1748 fertig gestellt. Bereits beim ersten Blick in das vor wenigen Jahren umfassend renovierte Kirchenhaus entpuppt sich das Gebäude als wahres Schmuckstück.

Durch die beiden um 1885 angebauten Seitenschiffe erhielt die Balhorner Kirche ihre bis heute erhaltene zentrale Kreuzform, mit der sie unter den evangelischen Kirchen im Altkreis Wolfhagen eine klare Sonderstellung einnimmt. (zek)


HNA vom 19.04.11
HNA Online> Nachrichten> Lokales> Kassel> Henschel-Museum Kassel beherbergt nun auch ein Archiv und eine technische Bibliothek

Henschel-Museum beherbergt nun auch ein Archiv und eine technische Bibliothek

Kassel. Das Henschel-Museum auf dem ehemaligen Werksgelände in Rothenditmold ist um eine Attraktion reicher. Es beherbergt nun ein Archiv und eine technische Bibliothek mit 500 000 Exponaten - historische Fotos, Zeichnungen, Filme und Modelle, die für Präsentationen und Ausstellungen gefertigt wurden.

Stolz auf das Archiv: Peter Wiegelmann (von links), Wirtschaftsförderer Thilo von Trott zu Solz, Archivleiter Peter Zander, Achim Wickmann und Helmut Weich setzen sich für das Henschel-Museum ein. Foto: Koch
Stolz auf das Archiv: Peter Wiegelmann (von links), Wirtschaftsförderer Thilo von Trott zu Solz, Archivleiter Peter Zander, Achim Wickmann und Helmut Weich setzen sich für das Henschel-Museum ein. Foto: Koch

Kochbuch der Familie

Zu den Zeitdokumenten aus der Geschichte des Kasseler Traditionsunternehmens gehört auch ein Film über Lokomotiven, die eigens für Brasilien angefertigt und dorthin verschifft wurden.

Erstmals öffentlich zugänglich ist auch das historische Familienarchiv, das Werner Patrick Henschel, Sohn des letzten Firmenchefs Oscar Robert Henschel, 2008 dem Museum stiftete und das neben persönlichen Aufzeichnungen und Geschäftsunterlagen aus der Zeit von 1790 bis 1957 Originalzeichnungen von Werner Henschel und ein von Sophie Henschel verfasstes Kochbuch enthält.

Das umfangreiche Material aus der Firmengeschichte, das in mühevoller Arbeit gesichtet, geordnet und gesichert werden musste, zeichnet den Bau von Lokomotiven, Nutzfahrzeugen und Sondermaschinen nach. Es enthält historische Lokomotivzeichnungen, die ab 1848 angefertigt wurden, dem Baujahr der ersten Henschel-Lokomotive, des berühmten Drache. Peter Zander, Leiter des Henschel-Archivs, sprach bei der Eröffnung des historischen Lokomotivarchivs von einer Sammlung, die in Europa ihresgleichen suche. Es gebe weltweit ein reges Interesse an dem Material, das vor allem bei Sachbuchautoren und Modellbauern gefragt sei.

Der Eisenbahnhistoriker hatte 2006 mit der Erschließung des Lok-Archivs begonnen, das damals in einem Raum ohne Heizung untergebracht war. 2009 kam Holger Werner hinzu, der sich seitdem ehrenamtlich um das Nutzfahrzeugarchiv kümmerte. Inzwischen ist mit Gerd Müller ein weiterer Mitarbeiter im Einsatz, der die technische Bibliothek betreut.

Dank einer Spende der Dietrich H. Boesken-Stiftung Singen in Höhe von 10 000 Euro und 5000 Euro von der Stadt Kassel sowie weiteren Unterstützern konnten die Archivräume im zweiten Stock des Henschel-Museums hergerichtet werden.

„Der gute Henschel-Stern leuchtet weiter“, sagte Helmut Weich vom Vorstand des Henschel-Museums, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2004 16 500 Besucher zählte. (els)

Henschel-Archiv, Wolfhager Straße 109, Öffnungszeiten dienstags und freitags 10 bis 14 Uhr, donnerstags 14 bis 20 Uhr; Henschel-Museum, Wolfhager Straße 109, geöffnet jeweils am ersten Samstag und Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr. Telefon 05 61/8 01 72 50.


HNA vom 06.04.11
HNA Online> Nachrichten> Lokales> Hofgeismar> Der Drache im Tunnel

Arbeiten am Südportal stehen an - 70 000 Euro Förderung von Landesdenkmalpflege

Der Drache im Tunnel

Deisel. Ankommen, reingehen und den Drachen sehen ist eine Vision, die Denkmalpfleger Ulrich Köster (Denkmalschutzbehörde des Landkreises Kassel) von der touristischen Zukunft des historischen Eisenbahntunnels bei Deisel hat. Das denkmalgeschützte Relikt der 1848 in Betrieb genommenen und 1966 stillgelegten Kurfürst-Wilhelm-Nordbahn wird seit Mitte des vergangenen Jahres teilweise instandgesetzt.

FFH-Gebiet außen vor: Das Südportal öffnet sich in ein FFH-Gebiet. Der Naturschutzbereich soll von den touristischen Planungen unberührt bleiben. Foto: Vossen
FFH-Gebiet außen vor: Das Südportal öffnet sich in ein FFH-Gebiet. Der Naturschutzbereich soll von den touristischen Planungen unberührt bleiben. Foto: Vossen

Die Arbeiten am Nordportal sind nahezu abgeschlossen. Die Substanz war durch Feuchtigkeit und Frost stark angegriffen. Jetzt steht die Sanierung des Südportals und des Tunnelinneren an. Jetzt machte sich Landeskonservator Professor Dr. Gerd Weiß ein Bild vom Stand der Arbeiten an Hessens ältestem Eisenbahn-Tunnel. „Es gibt kaum Vergleichbares. Schön, dass wir etwas dazu beitragen können“, sagte Weiß, der einen Förderbescheid der Landesdenkmapflege über 70 000 Euro mitgebracht.

Rund die Hälfte dieser Summe wurde bereits in die Restaurierung des Nordportals investiert. Das Landesamt für Denkmalpflege, die Untere Denkmalbehörde Hofgeismar und Hessen-Forst als Eigentümer trugen zu gleichen Teilen die Kosten für den Abbau instabiler Mauerbereiche, das Neuverfugen der Steine und die Reparatur der Wasserführung über dem Portal.

„Die Schmuckelemente sind sehr brüchig. Wir wissen noch nicht, ob wir sie erhalten können oder ersetzen müssen.“

Bauleiter Peter Reuting

Jetzt stehen ähnlich geartete Arbeiten an dem repräsentativeren, weil aufwändig gestalteten Südportal an. Es ist viertelkreisförmig gekrümmt und im Stil der Neo-Romanik gehalten. „Die Schmuckelemente sind sehr brüchig. Wir wissen noch nicht, ob wir sie erhalten können oder ersetzen müssen“, erklärte Bauleiter Peter Reuting. Der Architekt führt sämtliche Arbeiten mit Unterstützung von Mitarbeitern des Eigenbetriebes Jugend- und Freizeit im Wasserschloss Wülmersen aus.

Bereicherung für Tourismus

„Das Bauwerk ist einer der ältesten Eisenbahntunnel in ganz Deutschland“, stellte Landrat Uwe Schmidt fest. Schmidt sieht die geplante Nutzung des Tunnels nahe Diemelradweg und Eco-Pfad Diemel als Bereicherung für den Tourismus. Der nördlich gelegene Tunnelteil soll auf rund 25 Meter zugänglich gemacht werden und zum Beispiel als Rastplatz für Fahrradfahrer dienen. Der Rest des mehr als 200 Meter langen Bauwerks bleibt gesperrt. Hinter dem Südportal liegt ein FFH-Gebiet und im Tunnel haben geschützte Fledermäuse ihr Quartier.

Foto von der Maschine

Der „Drache“ war die erste Dampflokomotive, die 1848 in den Henschel-Werken in Kassel produziert wurde und die erste, die auf der Strecke zwischen Grebenstein, Hümme und Karlshafen durch den Tunnel stampfte. Ein auf Leinwand gezogenes großes Foto der Maschine soll nach den Vorstellungen von Ulrich Köster hinter dem zugänglichen Teilabschnitt zu sehen sein. „Wenn dann noch, ausgelöst durch einen Bewegungsmelder, das Geräusch der fahrenden Lokomotive zu hören ist, dann ist die Touristenattraktion perfekt“, so der Denkmalpfleger. Die Sanierungsarbeiten sollen Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

(ziv)


HNA vom 28.01.11
HNA Online> Leben> GrimmHeimat> Kultur & Erlebnis> Mit Dampf und Diesel. Henschel und die Industriekultur in Kassel.

Ausstellung im Kulturbahnhof

Mit interessanten Urkunden, beeindruckenden Bildern und spektakulären Exponaten blickt das Stadtmuseum Kassel in seiner Sonderausstellung auf 200 Jahre Industrie in Kassel zurück.


© Stadtmuseum Kassel - Die alten Werkshallen

Die Ausstellung ist der Beitrag der Stadt Kassel zum Henscheljahr 2010 und richtet sich an alteingesessene Henschelaner ebenso wie an Neubürger und Gäste der Stadt. Ein Leitmotiv der Ausstellung bildet die wechselvolle Geschichte der Firma Henschel & Sohn mit ihrem Maschinen- und Lokomotivbau, einstmals wichtigster Arbeitgeber in Kassel.

Erstaunliche Vielfalt der Kasseler Produktion

Aber auch zahlreiche andere Unternehmen spielten eine bedeutende Rolle auf Kassels Weg zur modernen Industriestadt. Die Ausstellung zeigt die erstaunliche Vielfalt der Kasseler Produktion, die wichtige Rolle des Textilgewerbes, die große Tradition der feinmechanisch-optischen Produktion sowie zahlreiche andere, inzwischen längst vergessene Sparten. Neben wirtschaftlichen, technischen und politischen Aspekten richtet sich der Blick auch auf die Welt der Fabrikherren und die Lage der Arbeiter.

Ausstellungsort:

Ausstellung im KulturBahnhof-Südflügel, Rainer-Dierichs-Platz 1 (Bahnhofsplatz,  34117 Kassel

Dauer der Ausstellung

Die Ausstellung ist bis zum 26. Juni 2011 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.


HNA vom 25.01.11
HNA Online> Nachrichten> Lokales> Kassel> Endstation für Transrapid

Magnetschwebebahn Baujahr 1979 aus Kassel steht jetzt im Technikmuseum

Endstation für Transrapid

Kassel. Das neue Herzstück des Technikmuseums in Rothenditmold war einmal ein Hoffnungsträger. Gebaut wurde der Transrapid 05 im Jahr 1979. Eine Magnetschwebebahn, die in Kassel hergestellt wurde und auf der internationalen Verkehrsausstellung in Hamburg für Furore sorgte. Auf einer 900 Meter langen Strecke beförderte der Transrapid damals 50 000 Messebesucher.


36 Meter lang und 35 Tonnen schwer: Der original Transrapid 05 ist jetzt eine Attraktion im Technikmuseum Kassel (TMK) in Rothenditmold. Auf dem Foto sind (von links Bernd) Scott, Ewald Griesel und Wolfgang Kleinfeld vom TMK-Vorstand zu sehen. Foto: Koch

Ganz leise, ganz geschmeidig und mit höchstens Tempo 80 auch relativ gemächlich. „Das ist ein Stück Hochtechnologie aus Kassel, das hervorragend in unsere Ausstellung passt“, sagt Ewald Griesel, der Vorsitzende des Vereins Technikmuseum.

Ebenso wie sein Vorstandskollege Bernd Scott schwingt beim Stolz auf das außergewöhnliche Exponat auch ein Stück Wehmut mit. Es sei ein Jammer, dass diese Technik keine Chance in Deutschland bekommen habe.

Über viele Jahre war die 36 Meter lange Magnetschwebebahn das von Weitem sichtbare Symbol für Thyssen-Krupp Transrapid am Standort Mittelfeld. Bereits zum Jahreswechsel wurde das Werk geschlossen. Mittlerweile sind die Hallen ausgeräumt. Ihren letzten Arbeitstag verbrachten die wenigen verbliebenen Mitarbeiter im Technikmuseum, wo sie den 35 Tonnen schweren Transrapid 05 auf einer Betonschiene aufbauten. „Die haben bis zum Schluss tolle Arbeit geleistet“, sagt Bernd Scott. Allerdings habe man den Wunsch respektiert, dass kein Außenstehender bei diesem letzten Akt der Kasseler Transrapid-Geschichte dabei sein sollte.

Jetzt steht der Zug, auf dem einmal so große Hoffnungen ruhten, im Museum.

Nicht weit vom Drache übrigens, der ersten Lok, die bei Henschel in Kassel im Jahr 1848 gebaut wurde. Die zwei Teile des Zuges sind für das Museum aufgearbeitet worden. Im vorderen Bereich sind die türkisfarbenen, gepolsterten Sitzbänke aus dem Jahr 1979 mit dem Führerstand erhalten geblieben.

Der zweite Wagen dient als Ausstellungsfläche für Exponate zur Geschichte des Transrapid. Bislang sind diese Bereiche für die Öffentlichkeit nicht freigegeben. „Wir sammeln noch Spenden für eine feste Treppe nach oben“, sagt Ewald Griesel. Doch auch vom Erdboden aus ist der Transrapid ein Besuchermagnet.

Technikmuseum, Wolfhager Straße 109, Öffnungszeiten mittwochs bis freitags, 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags, 11 bis 17 Uhr. Eintrittspreise: Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder bis sechs Jahre frei.

Mehr zum Transrapid unter www.hna.de/wiki

Von Thomas Siemon


HNA vom 20.01.11
HNA Online> Nachrichten> Lokales> Kassel> Von Fieseler bis Eurocopter: Neuer Film über die Kasseler Flugzeugindustrie

Reinhard Mey lernte bei Henschel das Fliegen

Von Fieseler bis Eurocopter: Neuer Film über die Kasseler Flugzeugindustrie

Kassel. Sie haben schon zwei sehenswerte Filme über 100 Jahre Fliegerei in Kassel gemacht, jetzt liegt der dritte vor. Die beiden Amateurfilmer Werner Kossin (70) und Karl-Heinz Roth (72) sind bei ihren Recherchen auf unbekannte Aufnahmen gestoßen, haben Zeitzeugen interviewt und dabei erstaunliche Dinge ans Tageslicht befördert.

In dem Film geht es um die Firmen der Kasseler Flugzeugindustrie. Dietrich Gobiet, Raab-Katzenstein, Fieseler, die Henschel-Flugmotorenwerke und Junkers sind namhafte Beispiele dafür. Ein Höhepunkt sind die bislang unveröffentlichten Aufnahmen des Fieseler-Ingenieurs Oskar Feuerstein aus den 30er-Jahren. Sie zeigen Firmenchef und Kunstfluglegende Gerhard Fieseler auf dem Flugplatz in Waldau, einen Betriebsausflug sowie die Mitarbeiter aus dem Werk 1 auf dem Weg zu einer Veranstaltung. Dr. Elke Spitze, die Tochter von Oskar Feuerstein, hat den beiden Hobbyfilmern die Privataufnahmen zur Verfügung gestellt.

Ein weiteres bislang unbekanntes Zeitdokument kommt aus den USA. Über Kontakte zu einem Sammler sind Werner Kossin und Karl-Heinz Roth an ein Luftbild aus dem Jahr 1945 gekommen. Es muss unmittelbar nach dem Einmarsch der Amerikaner in Kassel aufgenommen worden sein. Es zeigt den Waldauer Flugplatz mit dem Udet-Haus.

Weitere Infos: www.koro-film.de

Die Geschichte der Fliegerei in Kassel beeinflusst auch die Gegenwart. Die beiden Filmamateure sind dabei über eine besondere Geschichte gestolpert. Das Henschel-Flugzeugwerk hat nach dem Krieg die ehemalige Flugschule Hoppe aus Waldau übernommen. „Für kurze Zeit hatten wir in Kassel eine der größten Flugschulen in Deutschland“, sagt Werner Kossin. Der damalige Ausbildungsleiter Ernst Götsch berichtet in dem Film darüber. Einer der prominentesten Schüler war Mitte der 60er-Jahre der Sänger Reinhard Mey. „Der hat in Kassel das Fliegen gelernt“, sagt Werner Kossin. Dieser Leidenschaft ist der Sänger von „Über den Wolken“ (erschienen 1974) bis heute treu geblieben. Die Flugschule, die ab 1970 kurze Zeit in Calden aktiv war, gibt es nicht mehr. Eine Reihe von Firmen (Eurocopter, ZFL), die dort heute ansässig sind, werden in dem Film ebenfalls vorgestellt.

Werner Kossin und Karl-Heinz Roth haben bereits mit dem vierten Teil ihrer Filmdokumentation begonnen. Dabei geht es um den Flugsport, um Fallschirmspringen, Ballons, Gleitschirme und Modellflugzeuge. Kontakt unter Tel. (0561) 24 69 8 und unter 51 63 64. Den aktuellen Film (73 Minuten) kann man als DVD zum Preis von 15 Euro kaufen.

Von Thomas Siemon